Mandanten-Monatsinfo

 
Mittwoch, 07.10.2026

Schlichtungsverfahren bei Fluggastrechten sollen effizienter werden

Wer mit einer Fluggesellschaft wegen einer Entschädigung für einen verspäteten oder annullierten Flug oder wegen anderer Probleme in Streit gerät, kann ein kostenloses außergerichtliches Schlichtungsverfahren nutzen. Dieses Verfahren soll künftig noch effizienter werden.

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Mittwoch, 07.10.2026

Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026: Zinssatz für Nachzahlungs- und Erstattungszinsen soll erhöht werden

Der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026 enthält zahlreiche Änderungen. Unter anderem soll der Zinssatz für Nachzahlungs- und Erstattungszinsen erhöht werden.

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Mittwoch, 07.10.2026

Rückkaufswert aus gekündigter Direktversicherung steht Arbeitnehmer nicht zu

Wird eine Direktversicherung zur betrieblichen Altersversorgung auf Veranlassung des Arbeitnehmers gekündigt, kann dieser den ausgezahlten Rückkaufswert nicht automatisch verlangen.

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Mittwoch, 07.10.2026

Neue Tatsachen aus den Akten eines Dritten ermöglichen Bescheidänderung

Erkennt das Finanzamt erst nachträglich Tatsachen, die zu einer höheren Steuer führen, kann ein Steuerbescheid geändert werden. Das gilt auch dann, wenn sich die Informationen bereits in den Akten eines anderen Steuerpflichtigen befanden.

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Dienstag, 06.10.2026

Neues Doppelbesteuerungsabkommen mit Albanien

Die Bundesregierung will das mit Albanien geschlossene Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ändern.

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Dienstag, 06.10.2026

Blockierter Gehweg durch Entladevorgang: Mithaftung des Lkw-Halters

Blockiert ein Lkw beim Entladen mit einer ausgefahrenen Stütze den Gehweg, kann dies bei einem Unfall zu einer Mithaftung führen. Gleichzeitig trifft vorbeifahrende Autofahrer eine erhöhte Sorgfaltspflicht, insbesondere bei eingeschränkten Sichtverhältnissen und erkennbaren Gefahren für Fußgänger.

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Dienstag, 06.10.2026

Regeln für Haftung bei Verkehrsunfällen sollen sich ändern

Ein neuer Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sieht unter anderem für Verkehrsunfälle mit Leasingwagen neue Regeln vor und schlägt höhere Mindestversicherungssummen vor.

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Dienstag, 06.10.2026

Antrag auf schlichte Änderung nur innerhalb der Einspruchsfrist möglich

Ein Antrag auf schlichte Änderung eines Steuerbescheids muss innerhalb der Einspruchsfrist gestellt werden. Das gilt nach einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg auch dann, wenn gegen den Bescheid bereits Einspruch eingelegt wurde und das Einspruchsverfahren noch nicht abgeschlossen ist.

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Montag, 05.10.2026

Entgeltunterlagen digital aufbewahren

Ab dem 01.01.2027 müssen alle Arbeitgeber ihre Entgeltunterlagen elektronisch führen. Dabei reicht es nicht mehr aus, Unterlagen lediglich zu digitalisieren. Entscheidend ist ihre vollständige, strukturierte und prüfungsgerechte Organisation. Für viele Unternehmen bedeutet das, ihre bisherigen Abläufe und die Organisation ihrer Personalunterlagen grundlegend zu überprüfen. Die Broschüre erläutert, welche Vorgaben künftig gelten und worauf bei der elektronischen Führung von Entgeltunterlagen zu achten ist. Zahlreiche Beispiele, Praxistipps und eine Checkliste helfen dabei, typische Fehler zu vermeiden und die Umstellung gezielt vorzubereiten.mehr
Montag, 05.10.2026

Berufsunfähigkeit eines selbstständig tätigen Hufschmieds

Ein selbstständig tätiger Hufschmied ist berufsunfähig, wenn er den wertschöpfenden Kernbereich seiner Tätigkeit (den Hufbeschlag) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann.

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Montag, 05.10.2026

Ermäßigte Umsatzsteuer im Hotel?

Der BFH hat entschieden, dass Frühstücksleistungen sowie Fitness- und Wellnessangebote eines Hotels nicht von der Umsatzsteuerermäßigung für kurzfristige Beherbergungsleistungen erfasst werden.

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Montag, 05.10.2026

Ausschluss von Mindestlohnempfängern bei Inflationsausgleichsprämie unzulässig

Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer, deren Entgelt durch die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns gestiegen ist, nicht von einer freiwillig gezahlten Inflationsausgleichsprämie ausschließen.

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Montag, 05.10.2026

Neues Doppelbesteuerungsabkommen mit der Ukraine

Deutschland und die Ukraine haben ein neues DBA geschlossen. Zur Einholung der Zustimmung des Deutschen Bundestages hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 19.05.2026 eingebracht.

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Freitag, 02.10.2026

Beschäftigung von Flüchtlingen aus der Ukraine: Das müssen Arbeitgeber beachten (Merkblatt)

Viele Menschen, die aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, arbeiten inzwischen hier oder suchen eine Beschäftigung. Bei der Einstellung gelten grundsätzlich dieselben arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Regeln wie bei anderen Beschäftigten. Arbeitgeber sollten jedoch insbesondere die Aufenthalts- und Beschäftigungsberechtigung prüfen.mehr
Freitag, 02.10.2026

IT-Server begründet nicht automatisch eine inländische Ansässigkeit

Ein im Inland betriebener IT-Server führt nicht automatisch zu einer umsatzsteuerlichen Betriebsstätte.

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Freitag, 02.10.2026

Pflegeneuordnungsgesetz im Kabinett beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz, PNOG) beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem Änderungen bei den Pflegeversicherungsbeiträgen, neue Regelungen zur Prävention sowie Anpassungen bei Leistungen und digitalen Angeboten vor.

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Freitag, 02.10.2026

Hund nach provoziertem Beißvorfall nicht als gefährlich einzustufen

Ein Hund gilt nicht automatisch als gefährlich, wenn er einen Menschen beißt. Ein Beißvorfall führt nicht zur Einstufung des Hundes als „gefährlich“, wenn das Verhalten des Tieres als artgerechte Abwehrreaktion auf eine provozierende Situation anzusehen ist.

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Freitag, 02.10.2026

Vorabausschüttung bleibt auch bei möglicher Nichtigkeit kapitalertragsteuerpflichtig

Wird eine Vorabausschüttung an Gesellschafter ausgezahlt, bleibt die Kapitalertragsteuer grundsätzlich bestehen. Dies gilt auch dann, wenn später geltend gemacht wird, der zugrunde liegende Gesellschafterbeschluss sei wegen Verstößen gegen das GmbH-Recht nichtig.

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Donnerstag, 01.10.2026

CO2-Abgabe: Was Vermieter und Mieter jetzt wissen sollten (Merkblatt)

Für das Heizen mit fossilen Brennstoffen fallen CO₂-Kosten an. Bei vermieteten Gebäuden müssen diese Kosten grundsätzlich zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt werden. Wie hoch der jeweilige Anteil ist, hängt bei Wohngebäuden insbesondere vom CO₂-Ausstoß des Gebäudes ab. Das Merkblatt zeigt, wie vorzugehen ist.mehr
Donnerstag, 01.10.2026

Mandanten-Monatsinfo Oktober 2026

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